15.01.2012

Costa concordia, in Eintracht mit der Küste




Concordia heißt soviel wie in Eintracht, oder in Einigkeit sein mit etwas. oder mit irgend wem.
Die Einigkeit kann man spüren mit etwas, was einem Nahe, oder vertraut ist. Dieses Etwas kann ein Ort sein, oder ein ausgesprochener Gedanke, wie etwa ein Gebet in einer Gruppe von religiösen Menschen.
Einheit kann man erzielen, in gemeinsamen Zielen, welche man anstrebt und daher gemeinsam erreichen will.
Zufriedenheit, also Frieden, sucht man an Orten, die Geborgenheit erwarten lassen.
Beruhigung und Entspannung  bekommt man von etwas, was stärker ist als du, aber allem Anschein nach dir gut gesinnt ist und man Einigkeit mit diesem kraftvollem Etwas fühlt.
Was ist stärker als Du, als ich, als wir Menschen?
Was fürchten wir und mit was wollen wir lieber einig, in Eintracht sein?
In erster Linie wollen wir Menschen seit Anbeginn unseres Dasein als Menschheit, als Denkendes und sich seiner Gefühle bewußtes Wesen in Frieden mit den Elementen sein.
Der Friede mit den Göttern kam erst ein wenig später, erst als religiöse Gefühle unser Denken und Handeln beeinflußten.
Die Naturgewalten machten uns Angst.
Die Angst vor den Göttern und in neuerer Zeit vor unserem einzigen Gott, kam erst, als wir die Elemente mit verschiedenen Göttern zu identifizieren versuchten.
Heute wollen wir mit dem Herrgott und den Regeln der Kirche, mit den Regeln unseres Glauben im Einklang sein. Darum bitten wir immer wieder den Herrgott und je nach Glauben, die Jungfrau Maria, um Concordia, um Einheit mit uns, um Frieden mit uns.
Wir sind ja die Schwachen, darum sind wir es, die darum bitten. Sehr oft spüren wir dann, daß uns diese Eintracht, diese Concordia gewährt wurde.
Manche bitten im Gebet darum, andere sprechen ihre Hoffnung aus und andere vertrauen einfach, daß uns ständig der Frieden, mit dieser uns weit überlegenen, göttlichen Kraft, begleitet.
Doch es muß nicht immer unseren Wünschen entsprechen.
Das Sprichwort:
“ Der Mensch denkt
   Und Gott lenkt“
wird nie seinen Wert verlieren.
Um den Gewalten der Elemente zu entkommen, wurde in erster Linie ein weiter Bogen um diese gemacht, soweit sie sich nicht plötzlich in unseren Weg stellten.
Hohe Gebirge mit der eisigen Kälte wurden lange von den Menschen gemieden. Tiefe Flüsse waren unüberbrückbar. Das andere Ufer meist unerreichbar. Daher sind auch heute noch die größeren Flüsse natürliche Landesgrenzen.
Viele Staaten und Länder haben oft Hunderte, oder Tausende Kilometer lange Grenzen entlang eines Flusses, weil es einfach unmöglich war, das eigene Territorio, das eigene Gebiet, zu vergrößern. Es war früher einfach unmöglich, diese starken Elemente zu überwinden.
 Erst als die Römer den Brückenbau mit den großen Stein Bögen erfanden, oder bewußt diese Arcos, diese Bögen zum Bau von Flüssen überspannenden Brücken verwendeten, konnten sie ihr Imperium, ihr Reich ständig erweitern.
Das Element Feuer war ebenfalls gefürchtet, obwohl man annimmt, daß es schon sehr lange bewußt und gezielt zum Kochen und zur Urbanisierung von Land und auch vom Fernhalten wilder Tiere von den Siedlungen verwendet wurde.
Blitz und Donner haben eh und je Angst und Schrecken verursacht. Noch vor gar nicht langer Zeit war diese Naturgewalt verschiedenen zornigen Götter zugeordnet.
Ja und dann ist das Element Wasser in seiner ungeheuerlichen Ansammlung in den verschiedenen Meeren.
Keiner wußte, wie weit diese Meere reichten und wer sie bewohnte.
Eines war klar, für den Menschen war dieses Element nicht gedacht. Ungeheuer jeglicher Art und fürchterliche, hungrige und zornige und hinterlistige Götter waren die Herrscher dieser Welten.
Wir wären nicht was wir heute sind. Eine Menschheit mit Millionen mutigen und ewig neugierigen Individuen, die sich vor nichts fürchteten, oder einfach diese Furcht mit Gottesglauben überwanden.
Viele versuchten in Einheit mit den Elementen und im Einklang mit dem Glauben an einen die Menschen liebenden Gott, die Welt zu erforschen.
Den Rest der Geschichte, die letzten tausend oder zwei tausend Jahre kennen wir alle ungefähr gleich gut aus der Schule, aus interessanten Büchern. Die Erforschung der Weltmeere, die Erkenntnis, daß die Welt rund ist und nicht flach, daß kein Schiff am Ende des Horizont hinunter fällt, all dies wurde langsam klar. Technische  Meßgeräte zur Bestimmung der Zeit, des Ortes, wo man sich befindet und die Benennung der Fixsterne wurden erfunden und damit war damit eine bessere Orientierung auf hoher See möglich.
Der Mensch machte sich das Meer zu seinem Freund, wenn er auch niemals die Herrschaft darüber erlangte. Immer und immer wieder zeigte das launische Meer, daß es keinen Herrscher anerkennt und niemals sich der Menschheit unterwerfen wird.
Auf diesem Foto sieht man das zerrissene Blech vom Rumpf und ein riesiger Felsen, der beim Aufprall im Rumpf stecken blieb.


Im Gebet, mit Glauben und Mut, wurde das Meer und die Flüsse befahren, um die Grenzen zu überwinden und neue Reichtümer zu finden. Zu dem Reichtum gehörte aber auch der Fisch-Bestand , welcher bis heute unzähligen Menschen zur Nahrung dient.
Der Fisch diente direkt als Nahrung, oder ein Verdienst den man mit Produkten aus dem Meer, oder mit Diensten, wie der Transport von Waren oder Menschen erzielte, war Anreiz, das Meer immer öfters zu befahren.
Wie alles in unserer Welt, ist immer der Krieg, oder der Wohlstand ein Antrieb der Forschung. Alles muß schneller, stärker und schöner werden. So wie die Kriegsschiffe undenkliche Ausmaße annehmen, so sind die Transportschiffe schier unendlich groß geworden.
 Öltanker transportieren Millionen Liter Öl von einem Kontinent zum anderen.
Container Schiffe transportieren Tausende Container in einem Schiff durch die Meere.
Natürlich müssen da auch Schiffe gebaut werden, welche Menschen transportieren. Der Transport dieser Menschen ist aber heute nicht mehr nötig, um von einem Kontinent zum anderen zu gelangen. Dies machen heute die Flugzeuge schneller.
 Der Transport von Personen auf Schiffen dient heute beinahe Ausnahmsweise zum Vergnügen. Es bedarf keines Mutes, oder tiefen Glaubens mehr, um sich auf ein Schiff zu begeben. Nein, man macht eine Reise auf dem Schiff zum Vergnügen.
 Zum Vergnügen gehört heute Luxus. Das heißt, man will gut essen, gut schlafen und vor allem gut gelaunt ein paar Tage auf dem Meer verbringen.
 In der Nacht  wird getanzt und getrunken. am Tag, noch müde, wird in den Schwimmbecken oben auf dem Deck  herum geplanscht, oder man bräunt sich in den Liege-Stühlen und genießt die Aussicht oder die Ansicht der Küsten Städte, welche den Anschein erwecken, als würden sie  langsam an dir vorbeiziehen, obwohl das Schiff es ist, welches vorbeizieht.
Ja und jeder Kapitän und jeder Matrose hat Freunde in den Häfen und die will man grüßen und sich, wenn man schon nicht an Land gehen kann, zumindest doch auf sich aufmerksam machen.
Das wird nun vermutet, das genau dieser Stolz, sich vor den Freunden zur Schau zu stellen, ein Unglück herbeigeführt hat.
Das Unglück ist, obwohl um jeden Toten getrauert werden muß, nicht in die Dimension der Titanic geraten, wenn auch die Ähnlichkeit und die Anzahl der Personen auf dem Schiff der Costa concordia mit denen der Titanic  vergleichbar ist.
Mehr will ich dazu nicht sagen, das ist nicht der Sinn meines Berichtes, Schuld zu suchen.
Es wird nur vermutet , und das Ergebnis sieht man ja, daß sich das Schiff zu nahe an die Küste heran wagte. ob es aus falschem Stolz zu nahe herankam, werden wir vielleicht niemals wissen.
Costa concordia heißt , in Ein Betracht mit der Küste.
Das ist das Schiff nun. Einig mit der Küste.
Meine letzte Frage ist, hätte man nicht das Schiff anders nennen sollen?
Ich gebe zwei Beispiele , welche mir eigentlich mehr Sinn ergeben.

Mar concordia, in Eintracht mit dem Meer.

Dios concordia, in Eintracht mit Gott

Que en Paz descansen las víctimas de esta tragedia.
Mis condolencias a las familias afectadas.

Ruhen in Frieden die Seelen der Verunglückten.
Mein Beileid der Familien der Verunglückten.
Euer Don Jose
Kredit: El Pais

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09.10.2011

Kinder von Libyen


Mein Herz blutet jeden Tag, wenn ich ihren Blog über den Kriegsschauplatz Libyen, als erste Pflichtlektüre jeden Morgen lese. Der Blog ist in spanisch geschrieben und daher wohl von den wenigsten im deutschsprachigem Raum bekannt. Darin wird immer und immer wieder die grauenhaften Gewalt der NATO  beschrieben und die menschliche Seite der Tragödie von tausenden libyschen Familien.
In einem Blog der spanischen Reporterin Leonor
http://www.leonorenlibia.com/
habe ich ein trauriges Gedicht über die so unfaßbar unmenschliche Tragödie, hervorgerufen durch die Angriffs und Zerstörungswut der Alliierten, (vereinten-im Krieg!) Länder (Nationen-sprich NATO), gefunden.
Ohne hier Politik zu betreiben, ist es ohne Zweifel das größte Verbrechen der Menschheit in jüngster Zeit, anschließend an die Zerstörung und Ermordung des irakischen Volkes, oder das Bombardieren  des Libanon von Seitens der israelischen Armee, sowie die ständige Unterdrückung und Besetzung des Volkes von Palästina.
Hier das Gedicht:
Unfassbar, ein Kind wird tot gebombt
Es schlief friedlich in dem Bettchen
Gestern lebend und heute tot
Ein Kind? Nein, mehrere Kinder
Eintausend, nein mehrere Tausend
Kinder, Frauen, Männer
Alle Zivilisten, warum?
Ein Land Bomben und für was?
Das Kind weint, die Mutter weint und der Vater verzweifelt
Ganze Familien ausgelöscht durch Bomben
Das Weinen der Kinder, Mütter und Väter wird nicht erhört
Libyen und das grüne Buch
Jamahiriya, sie kämpfen für ihre Freiheit
Sie kämpfen gegen die Übermacht
Gegen Drohnen, Bomben, Panzer
Jamahiriya, klein und so stark
Sie wollen die Freiheit nicht opfern
Was sie aufgebaut haben, liegt jetzt in Schutt und Asche
Kaputt gebombt, zerstört durch die Mächtigen
Eine Träne dort, und dort, überall in Libyen
Die Menschen verstehen nicht und fragen warum
Tränen der Kinder erweicht die Mächtigen nicht
Mein Herz bricht von diesem Anblick
Es zeigte in hunderte Videos
Doch das läßt die Welt kalt
Die Welt bleibt still, keine Empörungen, nur im kleinen Kreis
Was ist nur aus der Welt geworden?
Dort in einem Land der Jamahiriya, mit dem grüne Fahnen
Das sind Menschen, die friedlich gelebt haben
Jetzt nur noch Tod, Leid, Trauer und Zerstörungen
Unfassbar, wie soll ich verstehen
Wacht endlich auf, verschließe die Augen nicht
Jeden Tag sterben dort unschuldige Menschen
An alle Politiker warum schweigt ihr?
Nur ihr könnt es stoppen doch ihr schaut lieber weg
Mein Herz blutet und mit mir tausend Menschen
Friede für Libyen, Friede für die Welt
Yvonne Bozdag


Abschließende Worte von mir:
Wer kann, betet zu Gott,
um sich dieser gestorbenen Menschen
und ihrer Seelen (Almas) anzunehmen in ihrer Not.
Wer kann, bittet die Politiker,
um sich der noch lebenden Menschen
anzunehmen in ihrer Not.
Wer kann, drängt die Militärs
auf zuhören mit der Gewalt.
Wer kann, verbietet das Ausplündern einer unabhängigen Nation.
Doch einem Mörder bitten, getötetes Leben zurück zu geben,
Einem Dieb zu bitten, gestohlenes Gut zurück zu erstatten,
einem Lügner zu bitten, die Wahrheit bekannt zu geben,
ist fruchtlos,ist eine Illusion und macht zuletzt trostlos.
Eurer Don Jose
http://www.leonorenlibia.com/
http://www.globalciviliansforpeace.com/
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05.03.2011

Navi

Bericht Nr.105>

Nach einer mehr als ein Jahrzehnt dauernden Österreich Abstinenz machte ich einen ausgiebigen Heimaturlaub.
Österreich im Sommer ist ein Paradies für die Seele.
Man freut sich als Auslands Österreicher zu sehen und zu erleben, daß Österreich, wenn es überhaupt möglich ist, noch gepflegter, die Menschen noch disziplinierter und die Umwelt noch gesünder geworden ist.
Die einladenden Ausflugs ziele sind noch liebenswürdiger geworden. Die Gaststätten noch professioneller, die öffentlichen Transport Fahrzeuge, wie Bus und Bahn noch angenehmer zu benutzen.
Als kleines minus würde ich die Abhängigkeit von der Technik erwähnen.

Ein neugebautes Haus darf nicht gelüftet werden, indem man die Tür oder ein Fenster öffnet , nein es muß hermetisch geschlossen sein, damit die elektrische Be-Lüftung funktioniert. Ich spreche von Be-Lüftung und nicht Heizung im Winter!
Zentrale Gebäude, wie Gemeinde und Bezirks-Ämter, Haupt Platz in den Städten, wie Stadtplatz in Linz oder Wels, oder diese oder jene Fußgänger Zone, in der man sein Leben lang sein Bosner oder Frankfurter Würstel gekauft hat, oder Spitäler, in denen Generationen von Familien behandelt wurden, findet man nicht mehr, ohne ein Navi zu verwenden.

Ich bin in Städten mit zwölf bis 15 Millionen Menschen herum gefahren, aber auch in Urwald gebieten in Paraguay und Weide gebieten in Uruguay, wo hunderte Kilometer kein Mensch zu finden ist und siehst du einen, freust du dich und winkst ihm zu. Ich habe den südamerikanischen Kontinent der Breite nach durchquert, bin über die Anden gefahren und habe amerikanischen U-Boote an der pazifischen Küste in Viña del Mar, in Chile beobachtet.

 

 

 

 

 

http://hostalesdechile.files.wordpress.com/2010/10/vina-del-mar-la-costa1.jpg

http://hostalesdechile.wordpress.com/category/nuestros-hogares


Ich bin durch die Slum viertel in Rio de Janeiro ,

  in Porto Alegre 

http://www.descubra.info/wp-content/uploads//2010/08/porto_alegre.jpg

und in der bewundernswerten Stadt und Halbinsel Florianópolis gewandert,

 

http://www.ace.com.py/userfiles/images/brasil-florianopolis.jpg

habe dem Christus die Hand geschüttelt http://www.ruwanatravel.com/brasil/rio_de_janeiro.jpg

und bin stets pünktlich, ohne mich verirrt zu haben, am nächsten Abfahrt Ort erschienen.
All dies ohne ein Navigationsgerät und ohne Kompaß.


Österreich mit seinen tausenden kleinen Gemeinden, wobei alle Bewohner deutsch sprechen und alle Straßen asphaltiert sind, kann doch keine Verwirrung und Verirrung auslösen.

Buenos Aires ist 50 Kilometer lang, da könnte man sich glatt mal verfahren.

600 Kilometer auf einer einsamen Straße zu fahren um einen Freund zu besuchen, könnte bei jeder Straßenkreuzung zu einer Irrfahrt werden, wenn man nicht gewisse Anhaltspunkte als wegweisende Zeichen lesen könnte. An den Spuren in den verstaubten Straßen sieht man, welche Richtung mehr befahren oder beritten wurde und die ist dann meistens jene, die der Zivilisation am nächsten kommt.
Ein Telefon in Österreich, um tausend Euro ( ein drei bis fünffacher Monatslohn in Südamerika) um darauf das nächste Restaurant oder die nächste Tankstelle zu finden, ist wohl ein Witz, den man In Uruguay in einer Estancia am abendlichen Lager Feuer ,

oder ebenfalls am Lager Feuer, aber dieses mal in Paraguay,

im tropischen Urwald, erzählen kann und dabei sicher alle Zuhörer zum lachen bringen kann.
Ein Google Übersetzer wäre sicher auch überfordert, denn die Sprachen Vielfalt in Südamerika ist gewaltig.Es gilt nicht, einmal in dieser Sprache, oder in jener Sprache zu reden, nein, die Sprachen werden gemischt.

Man unterhaltet sich gesellig und in jeder Gesellschaft ist einer, der diese oder jene Sprache kann und man springt von spanisch ins portugiesische, oder deutsch, mit einigen Wörtern in Guaranies, jetzt auch manches mal ein paar Wörter in englisch, da viele Latinos ihre Arbeit in Amerika verloren haben und in ihre Heimat zurück kommen und einige Wörter stolz  in englisch verwenden. Ja, natürlich nicht zu vergessen die Mormonen, die ja alle aus Utah kommen, um die Religion der Mormonen zu verbreiten und natürlich englisch und spanisch perfekt reden.
Wenn man sich 25 Jahre in so einer multikulturellen Welt zurechtfindet, glaube ich, braucht man als geborener Österreicher die nächsten fünfzig Jahre noch kein NAVI in Österreich.
Wohl braucht man Leute die man fragen kann, ob sie diesen oder jenen Ort, oder jene Straße kennen. Aber die gibt es ja in jeder Menge.

Fortsetzung im nächsten Eintrag:>


Don José

http://de.wikipedia.org/wiki/Mobiles_Navigationssystem

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTe7zlodrNXLc_y73jqt3UpQjniClNmyUfjp8Bsu_VzdHzOsI4wgw

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e4/Mobilenavigation.JPG/220px-Mobilenavigation.JPG

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10.11.2010

Fichtenzapfen in Oberösterreich im Jahr 2010

Bericht Nr.105>

Fichtenzapfen blühten außer ordentlich stark im Jahr 2010 in Oberösterreich.

Ein besonderes Jahr hatte die Samen Bildung der Fichten Bäume zu verzeichnen. Wie ich in meinem Heimat Besuch im Sommer 2010 sehen konnte, ist der heimatliche Fichten Wald gesund und soweit ich es beurteilen kann, frei von Krankheiten. Das ist sicher auch ein Zeichen von einer gesunden Umwelt. Österreich ist ja weltweit bekannt für sein Bestreben, die Umwelt Belastungen ständig zu senken, um seinen führenden Standpunkt als Touristenland zu behaupten. Obwohl Österreich ein Binnenland ist, also keinen Anschluß an ein Meer hat, ist doch der jährliche Besucherstrom an Touristen aus der ganzen Welt erstaunlich. Eine saubere Umwelt und eine Natur- und Menschen freundliche Industrie und deren Infrastruktur stehen im Einklang mit der wunderschönen und vielfältigen Landschaft. Fichten blühen nicht jedes Jahr. Zwischen einer Blüte und einer erneuten Blüte vom gleichen Baum, oder Wald, können mehrere Jahre vergehen. Ist die Umwelt stark belastet, versucht die Natur sich mit einer schneller wiederholenden Blütenbildung, eben schneller zu vermehren. Das geht natürlich auf Kosten der Alt Bestände, welche wohl spüren, daß sie in Gefahr sind und daher vermehrt Samen produzieren. Ist die Umwelt gesund, sind die Bäume stark und der Wald eine Oase für Mensch und Tier. Dieses Jahr war eine besonders starke Blüten und somit Zapfen Bildung zu erkennen. Wenn ich mir den gesunden Fichten Wald ansehe, traue ich mir als Meister in der Land und Forstwirtschaft vorher zu sagen, daß wir jetzt wieder einige Jahre warten müssen um erneut soviele Fichtenzapfen auf einem Baum sehen zu können. Das ist als gutes Zeichen zu bewerten und freut mich besonders, da ich auch schon Wald Bestände in früheren Jahren gesehen hatte, welche einen als Beobachter und Besitzer Leid getan hatten.

Österreich ist sicher ein Beispiel, wie man Umwelt bewußt arbeiten und auch leben kann. Nur im Einklang mit einer gesunden Umwelt kann der Mensch gesund leben.

Link: Kid´s Univer - summ: Der Fichtenzapfen

Eurer Don José

 

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11.10.2010

Der Attersee in Stein gemeißelt

Bericht Nr.104>

Oberösterreich ist ja bekannt für seine herrlichen Seen im Alpenvorland.
Die drei größten und bekanntesten sind der Attersee, der Mond See, und der Traun See.
Heute will ich euch eine kleine Sehenswürdigkeit am Rande des Attersee zeigen.

Der See selbst ist ja vielfach besucht, doch selten nimmt sich wer Zeit am See entlang spazieren zu gehen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt Kammer, welche am Nord Ende oder eben  am Anfang des Sees ist, zu begutachten.

Aber wo hat ein See seinen Anfang und sein Ende, wenn er doch, wenn schon nicht rund, denn doch eine in sich dem Kreis oder der Ellipse annähernde, geschlossene geometrische Form hat.
Der Anfang ist dann natürlich immer dort, wo du gerade mit deinem Rundgang anfängst. Aber der See ist ja, wie könnte es anders sein, besiedelt und mit vielen kleineren Orten umgeben. Wenn  du eine genaue Bestimmung deines Ortes brauchst, fragst du einfach nach dem Namen der Stadt, oder des Ortes, wo du dich befindest.
Für die Touristen ist es natürlich wichtig zu wissen, wo man in ein Boot einsteigt und an welchem Ort man dieses bei einer eventuellen Rund-Fahrt wieder verlaßt.
Dazu gibt es meistens ja kleine Plakate an einer viel begangenen Straße.
Hier aber hat sich ein Künstler etwas anderes einfallen lassen, was sehr originell ist und eine Zierde für den Ort darstellt, gleichzeitig aber auch Auskunft gibt, wo man sich gerade befindet. Ein Stein wurde gespalten oder durchgeschnitten.
In diese Halb-schale wurde nun der genaue Umriß des Attersee mit den dazugehörenden Orten heraus gemeißelt. Es fehlt auch nicht der Auslauf des Sees hier zwischen den beiden Orten Seewalchen am Attersee und Kammer. Ich habe auf das Bild von diesem Stein je ein Bild vom Boot Anlegeplatz im Schlosspark
Kammer und ein Fotos, wie man den See vom Bade Platz unterhalb der Brücke sieht, hinzu gegeben, um sich ein wenig orientieren zu können. Die Bilder sind in Großformat als Wallpaper beim Klick auf die kleinen Bilder zugänglich.

Wallpaper gratis: Attersee in Stein

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Wallpaper gratis: Badeplatz Kammer mit Blick auf den See und Seewalchen

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Wallpaper gratis: Bootsanlegeplatz im Schlosspark Kammer

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Ich glaube auch Ihnen wird diese künstlerische Darstellung des Attersee in Stein gefallen.
Eurer Don José

 

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10.08.2010

In eigener Sache: welcher Verlag will meine Manuskripte veröffentlichen?

Suche Verlag für meine Manuskripte. Welcher Verlag will autobiografisches aus meiner Jugendzeit, autobiografisches aus den Auswanderungsjahren nach Südamerika und themenverwandte Poesie veröffentlichen?

Bitte an die Kontaktadresse, welche unten in meinem Kontakt angegeben ist, schreiben.

Josef Bauer

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25.04.2010

Der japanische Krater Fuji-san

Der japanische Berg Fuji-san (Fujiyama) in vier Bildern

Das Wahrzeichen von Japan, ist wohl sein heiliger Berg mit dem Namen Fuji-san.

Eigentlich ist es kein Berg, sondern ein Krater.

Eine noch bessere Bezeichnung, wäre wohl die eines Berges, der in seinem Inneren einen Vulkan beherbergt. Meines Erachtens entstand der Berg in einem einzigen furchtbaren Lava Ausstoß. Spätere Vulkan Ausbrüche erhöhten vielleicht noch etwas den Vulkankegel, der immerhin eine Höhe von 3.776 Meter hat. Da es in dieser Höhe ja sehr kalt ist, bleibt der Schnee liegen und gibt dem Berggipfel dieses wunderbare verzauberte Aussehen. Die Mythologie spricht ja von einem Berg, den die Götter in einer Nacht dort hingestellt hatten.Genauso wird es auch gewesen sein,denn der Bergkegel entstand ja in einer Eruption von Lava.Wann das war und wie lange die Eruption gedauert hatte, weiss man nicht.Man weiss nur, dass er seit dem Jahre 781 zehn mal ausbrach, zuletzt im Jahre 1707. Ich will nicht mit falschen Prognosen um mich herum werfen, aber statistisch gesehen, könnte das jeden Moment wieder passieren. Ja, das ist sogar schon überfällig, aber bis es soweit ist, freuen wir uns an der Ästhetik dieses Vulkanberges. Viele Maler in der Welt, aber vor allem die japanischen und chinesischen Künstler, malen mit der Seele.

In ihren Gemälden spürt man mehr, als man sieht.

Ein Pinselstrich stellt einen Vogel dar, ein anderer gibt die Wogen des Meeres wieder.Man hört beinahe den Ruf der Vögel in der Luft und das Rauschen der Wellen. Man hört die Worte,welche sich die Fischer zurufen und man hört auch das leise Gespräch der Wanderer im Schatten einiger Bäume.  In jedem Bild ist der Moment lebendig festgehalten.

Wie hier in diesem herrlichen Ölbild, welches auf Leinen gemalt und mit altem Holz eingerahmt wurde,  zieht der erhabene Vulkan im Hintergrund die Blicke an sich. Es ist wahrhaftig ein heiliger Vulkan, ein heiliger Berg, geschaffen, um auf meditative Art eine Verbindung zwischen den Menschen und den mächtigen Göttern zu schaffen.

Die japanischen Künstler hatten alle einen eigenen Stempel mit ihren Symbolen.

Einer der bekanntesten Künstler war der Katsushika Hokusai, aber viele andere sind hervorragend, aber oft unbekannt geblieben.

Erfreut Euch so oft Ihr könnt, an Bildern, die von asiatischen Händen gemalt wurden.Selbst Kopien, um nicht das Wort Fälschungen zu verwenden, sind immer aussergewöhnliche Kunstwerke.

Was ich Euch hier zeige, ist ein echtes Ölbild,gemalt auf Leinen und auf vier Holzrahmen gespannt, welches in Form eines Faltaltars gerade, oder halb rund aufgestellt werden kann. Auch die Rückseite des Leinen hat zarte Pinselstriche aufgemalt. Es ist ein Originalgemälde des heiligen Berges Fuji. Den Namen des Malers konnte ich bis heute nicht entziffern ,denn es sind zu viele Sellos, das sind die Stempel, gemacht worden, und in den Verzeichnissen der registrierten Stempels wurde er auf eine Anfrage nicht gefunden.

Das tut aber der Schönheit und dem Wert dieses Werkes keinen Abbruch,sondern macht es nur noch geheimnisvoller.

Eurer Don José

4 Wallpapers gratis del Fuji-san

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23.03.2010

Die Erle am Weiher

Erfahrene Künstler malen Ihre Bilder ihren Empfindungen entsprechend. Künstler drücken mit ihren Bildern Ihre Emotionen aus. Dieses Bild,welches eine Erle im Winter, ohne Ihre Blätter darstellt und am Rande eines ausgetrockneten Weiher wächst, sieht sehr gespenstisch aus.

Noch dazu erhellt der Vollmond,der im Hintergrund zu sehen ist ,und der ja auch noch zu solchen Szenen dazugehört, diese kalte Winternacht. Meine Emotionen damals hatten mit dem dargestellten Bild aber nichts zu tun. Ich war kein erfahrener Künstler und bin es auch heute noch nicht.Ich habe nur versucht,verschieden Motive zu malen, um meine Möglichkeiten als Maler auszuloten.

Tschau

Eurer Don Jose

Wallpaper Die Erle am Weiher 1024x768

 

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18.02.2010

Die Marien-Wallfahrtskirche Itacua in Paraguay

In Südamerika, noch dazu im Herzen von Südamerika,wie das Binnenland Paraguay durch seine zentrale Lage genannt wird, befindet sich eine vor kurzem errichtete Wallfahrtskirche.  Ein kleiner Wasserbrunnen inmitten des Parkes erfrischt die Pilger.Aus einem zweihundert Meter tiefen Tiefbrunnen wird Kristallklares Trinkwasser hochgepumpt und steht den Pilgern natürlich gratis zur Verfügung

Der Ort,wo sich diese Marien Kirche befindet, heisst Itacua. Dieser Ort,bis vor kurzem ganz versteckt, ist am Ufer  von einem der grössten Flüsse der Welt, dem Rio Paraña.

 Dies ist der ruhige Vorplatz des Haupteinganes der Kirche von itacua.

Einst war dieser Ort, wie viele andere, wegen dem dichten Urwald nur vom Fluss aus zu erreichen. Darum ist der Ursprung dieses Marien Heiligtums in den Bitten um Segen und Schutz den gläubigen Fischern und Schiffskapitänen zu verdanken, welche in der steinigen Uferböschung eine kleine Marienstatue aufstellten. Diese Statue war stets dem Wetter ausgesetzt, fast nur vom Wasser aus zu erreichen, oder in beschwerlichen Wanderungen durch den Urwald zu finden.

Um den Zusammenhang zwischen den gläubigen Fischern  und den Schiffskapitänen,welche täglich Passagiere über den mehr als drei Kilometer breiten Fluss transportieren und dem Ursprung dieses Wallfahrtsorts zu verewigen, wurden zwei Symbole der Schifffahrt in die Architektur der Kirche miteinbezogen.

Das eine Symbol ist der Anker,welcher sehr schön seitlich des Altars seinen Platz fand. Der Anker verziert diese Buchauflage,von wo die Lesungen vorgetragen werden.

Das zweite Symbol wurde in das Design von dem Sockel des Altars miteinbezogen. Ich spreche vom Steuerruder eines dieser Schiffe, welches Jahrzehntelang gegen die starke Strömung des Flusses Paraña kämpfte und zum Schutz ein Bild des Jesus im Zentrum des Steuerruders angebracht hatte. Heute ziert dieses Ruder den einfachen Altar in dieser Marienkirche.    Steuerruder mit Jesusbild

Um den vielen Paraguayern in den angrenzenden Orten und der Hauptstadt mit dem Namen Encarnación von diesem  Departement,( Bundesland), den Zugang zu dieser einsamen Marien Gedenkstätte zu ermöglichen, entschloss sich die Diözese mit Hilfe der Stadt und anderen staatlichen Einrichtungen ein grosses Projekt und einen schon lange gehegten Wunsch vieler Bürger zu verwirklichen.

Es wurde eine neue Kirche geplant und gebaut.Der Zufahrtsweg wurde verbreitert und asphaltiert, sowie Stromleitungen gezogen und alles beleuchtet. So wurde dieser versteckte Ort aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und nun, nicht nur jährlich am 8.Dezember,dem wichtigsten Marienfeiertag in Paraguay, von Tausenden Pilgern besucht, sondern Sonntäglich und auch von manchen während der Woche besucht.

Ich kenne diesen Ort persönlich jetzt schon 24 Jahre und wird von mir zwar unregelmässig, aber doch mehrere Male jedes Jahr besucht.

Da die Andacht, an die heilige Jungfrau Maria schon in sehr jungen Jahren in mir geweckt wurde, möchte ich euch diesen kleinen Juwel, welches diese Kirche darstellt, vorstellen und euch zeigen, dass der Glaube an die Maria,wohl auf der ganzen Welt verbreitet ist.

In architektonisch sehr harmonischer Form wurden in die Kirche grosse Teile als Fenster gestaltet, um hindurch den beruhigenden Park und den im Hintergrund dahin fliessenden Rio Paraña zu sehen. in harmonischer Einheit wurde die Marienstatue in den am besten durchs Sonnenlicht beleuchteten Platz gestellt.  Marienstatue im vergoldeten Lichterglanz und im Hintergrund der Park und der Fluss

Die Einheit von Licht,dem Park,dem Wasser und der Ruhe in der Kirche verwandelt jeden Aufenthalt in dieser Kirche zu einem überwältigendem Besinnungsakt und zu einem Kontakt mit der göttlichen Beschützerin der Menschen. Unsere heilige Jungfrau Maria,die virgencita Maria,wie sie hier genannt wird, nimmt uns ohne irgendein Wort aussprechen zu müssen unsere Sorgen ab und leitet sie wohl weiter.Unsere Anwesenheit alleine genügt, um Ihr Herz zu öffnen und sich um uns anzunehmen.  Virgencita Maria

Der Sockel der Marienstatue ist aus kleinen Felsbrocken gemauert und als wunderbare Verzierung wurden herrliche geschliffene Achate, welche man hier in dieser Gegend auch findet,verwendet.

Wallpaper I: Die Kirche von Itacua, Marienstatue  1024x768  207,6KB

 

 

 

Wallpaper II: Die Kirche von Itacua, Marienstatue golden Strahlen 1024x768  241,4KB

 

 

 

Wallpaper III: Die Kirche von Itacua, Sockel mit Achaten  1024x768 206,2KB

 

 

 

Freut Euch an diesen wunderbaren Bildern

Eurer Don José

Meine Berichte über diesen wunderbaren Platz:

Der gepflasterte Kreuzweg

Im Garten der Kirche von Itacua   

Die Jungfrau Maria,la virgencita von Itacua

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